Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

dabeigewesen




"Bürgermeister ist der beste Job, den es gibt"

Viel Harmonie - auch bei der Bewertung der Arbeit als Bürgermeister - bei den beiden Gästen des neuen Veranstaltungsformates "Platten TALK" am Dienstag Abend im Dünenpavillion des Nachbarschaftshauses im Ostseeviertel. Dennoch trafen sich mit dem aktuellen Lichtenberger Bürgermeister Michael Grunst und der früheren Bürgermeisterin und heutigen Vorstandsvorsitzenden des VaV, Christina Emmrich, zwei unterschiedliche Menschen bei Moderator Falk Schneider. Der ruhige Grunst, bekennender Lichtenberger und Eisern-Union-Fan, sowie die agile Emmrich. So kommt es nicht unerwartet, dass sie sich als zielstrebig und ungeduldig charakterisiert. Da verwundert es nicht, dass sie selbst im Ruhestand Familienzeit - jetzt für ihre Enkel - akribisch plant. Entspannung findet sie bei der Gartenarbeit und beim Lesen - vorrangig Krimis, weil, so Christina Emmrich, man dabei wunderbar seine Sinne schärfen kann.

Das interessierte Publikum erfuhr viel über den Werdegang der Gäste auf dem Podium. Beide gelangten über ehrenamtliche Tätigkeit zur politischen Arbeit. Grunst näherte sich zudem mit einer Verwaltungslaufbahn den größeren politischen Aufgaben, Emmrich über die Gründung des VaV im Jahr 1991 als Alternative zur drohenden Arbeitslosigkeit. Beide prägte vor allem die Arbeit im Kiez, weshalb sie diese auch als zentrales Element in ihrer Karriere betrachten. Michael Grunst als Bürgermeister muss allerdings jetzt das Wohl aller Lichtenberger Stadtteile im Blick haben, um die notwendige Balance untereinander zu erzielen, was er als größte aktuelle Herausforderung sieht. Christina Emmrich bekennt dagegen, dass sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für den VaV in erster Linie das Engagement im Kiez sieht, denn hier gäbe es viel zu tun und nennt Stichworte wie Alleinerziehende, Wohnungslose oder ärztliche Versorgung. Das greift dann auch der Bürgermeister auf, der Probleme der Sozialpolitik benennt. Das beginnt mit fehlenden Kita- und Schulplätzen, setzt sich fort bei Unterstützung für Schulabschlüsse sowie Ausbildungsplätze und mündet schließlich in der Notwendigkeit, existenzsichernde Arbeitsplätze zu schaffen, um Armut in Lichtenberg deutlich zu senken und die Attraktivität des Stadtbezirks weiter zu erhöhen. Auf die Frage des Moderators nach dem Zustand Lichtenbergs in zehn Jahren erklären beide unisono, dass die Sonne über Lichtenberg scheinen werde.

Leider fehlte der dritte erwartete Gast wegen Krankheit. Jean-Philippe Kindler hatte dennoch seinen Auftritt - per Videoeinspiel. Die dabei erhaltene Kostprobe seiner Texte zeigte, wie gut er mit seinem "Poetry Slam" in die Runde gepasst hätte.

Bürgermeister unter sich - Michael Grunst und Christina Emmrich



Dudel Lumpi begeisterte die Grashalm-Faschingsgesellschaft

Am 10. Februar war es wieder soweit - Faschingszeit im Familienzentrum Grashalm des VaV. Nach aufregenden und aufreibenden Vorbereitungen übertraf die Resonanz die Erwartungen der Organisatoren rund um Nadja Rammelt deutlich. Das umfangreiche Programm erlebten fast 200 Besucher*innen von 0 - 75. Toll verkleidet kam oft die ganze Familie, vom Klein- und Schulkind bis zu den Eltern und Großeltern. Alle fanden Gefallen an den vielfältigen Möglichkeiten an diesem Nachmittag in den Räumen des Nachbarschaftshauses.

Besonders Dudel Lumpi zog mit seiner musikalischen Faschingsreise die Jüngeren in seinen Bann. Mit der Balaleika von Russland bis zum Banjo nach Amerika nahm der Clown die Kinder mit, die dabei ihr Wissen über die Länder und deren Musikinstrumente einbringen konnten. Zum aktiven Mitmachen mussten die Kids nicht lange gebeten werden - die ganz Mutigen von ihnen fanden den Weg zur Bühne und begleiteten Dudel Lumpi ein Stück seines Weges.
Doch es gab noch viel mehr: Ein Bad in tausend Luftballons und einmal auf einer Turnmatte über den Ballons schweben, sich toll schminken lassen oder Topfschlagen spielen. Für viele Kinder hätte es noch lange an diesem Samstag so weiter gehen können, wären da nicht die Organisatoren und manche Eltern, denen bei soviel Trubel langsam die Kräfte schwanden ...

Bürgermeister unter sich - Michael Grunst und Christina Emmrich



Wenn Clown mit Nonne tanzt ist wieder Faschingszeit

Der Fasching in der Seniorenbegegnungsstätte im Nachbarschaftshaus hat Tradition und machte auch 2018 seinem guten Ruf alle Ehre. Schon vor der Zeit kamen die ersten Kostümierten, um sich zielgerichtet einen Platz zu sichern, der später gute Sicht und zügigen Tanzbodenkontakt garantierte. Viele, der über vierzig Seniorinnen und Senioren, hatten nicht nur ein kleines Hütchen auf, sondern kamen perfekt vorbereitet zum Jahreshöhepunkt der Karnevalszeit.
Nach Kaffee und Pfannkuchen spielten die Memories zum Tanz, zur Polonaise und zum Schunkeln. Dann bat der Clown die Nonne zum Tanz und der graue, neblige Februartag rund um das Nachbarschaftshaus im Ostseeviertel war schnell vergessen. Kein Wunder, dass der Nachmittag bei toller Stimmung kaum ein Ende fand. Als dann doch, verabredeten sich viele schon für den Tanztee am 22. Februar an gleicher Stelle.

Fasching in Seniorenbegegnungsstätte Ribnitzer Straße



Kitaneubau Pirateninsel auf Bürgerversammlung vorgestellt

Der Verein für ambulante Versorgung (VaV) stellte am 12. Dezember in zwei Bürgerversammlungen seine Pläne zu einem Kitaergänzungsbau vor. Vertreter von Vorstand und Geschäftsleitung luden dazu in die Kita Abenteuerland in der Anna-Ebermann-Straße 25 ein, auf deren Gelände der Neubau errichtet werden soll. So wolle man von Anbeginn öffentlich und transparent das Bauprojekt auch den Anwohnern vermitteln, umriss Christina Emmrich, Vorstandsvorsitzende des VaV, das Anliegen der Veranstaltungen in ihrer Begrüßung.
Architektin Ingrid Grünheid vom beauftragten Architekturbüro PLAFOND benannte dann die bereits feststehenden Details. Der geplante zweigeschossigen Erweiterungsbau für 90 Kinder solle zu einer Erlebniswelt werden. Nicht von ungefähr steht dafür der Name Pirateninsel. Interessant sind die verschiedenen Fachräume, von denen der "Matschraum" wohl die größte Begeisterung bei den Kindern auslösen könnte.

Der separate Neubau wird auch ausgerichtet sein für Kinder mit körperlicher Beeinträchtigung. Raumkonzeption, Fahrstuhl und Barrierefreiheit sichern das bereits in dieser frühen Phase der Projektgestaltung. Das Gebäude soll sich zudem harmonisch in das Gesamtareal einfügen wodurch weite Teile der gestalteten Gartenanlage erhalten bleiben. Interessant für die Anwohner ist der Fakt, dass der großzügige Sportbereich in den Abendstunden dem Freizeitsport zugänglich gemacht werden soll.

Unter den Besuchern waren auch Vertreter des Ausschusses "Ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz" der BVV Lichtenberg, deren Fragen detailiert und zufriedenstellend beantwortet werden konnten. Darauf baut sich die Hoffnung, dass bereits im Januar 2018 das Bauvorhaben "Pirateninsel" Zustimmung seitens der BVV erhält und damit in die nächste Realisierungsphase eintreten kann. Angesichts der vielfältigen Nachfragen von Eltern auf der Suche nach einem Kitaplatz wäre ein schneller Baubeginn ein Gewinn für alle Beteiligten.

Kitaneubau Abenteuerland



VaV-Stand mittenmang beim Lichtermarkt am 1. Advent

Traditionell bietet der Lichtermarkt rund um das Lichtenberger Rathaus in der Vorweihnachtszeit den bezirksansässigen Vereinen und Institutionen die Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen und selbst gefertigten Sachen, Backwaren, Heißgetränke und vieles mehr den Besuchern zu offerieren.
Mittendrin am 3. Dezember 2017 auch wieder der Stand des Vereins für ambulante Versorgung (VaV). Und, wie stets waren Markt und Stand gut besucht. Angeboten wurden in diesem Jahr am VaV-Stand selbst genähtes und gestricktes, Adventskränze, Kuchen, Gebäck und auch die beliebten Schmalzstullen. Anerkennung für die Standbetreuer*innen, die auch bei leichtem Schneefall nicht nur die Waren feilboten, sondern auch die Besucher*innen und Käufer*innen über die Aufgaben des VaV als wichtige Einrichtung in Neu-Hohenschönhausen informierten.





Märchenzeit im Dünenpavillon des Nachbarschaftshauses

Jede Menge Schauspieltalent konnte das große und kleine Publikum bei der Theateraufführung "Die Bremer Stadtmusikanten" erleben. Am Dienstag, den 21. November 2017, hatten das Nachbarschaftshaus gemeinsam mit den Kinder der 4a der Schule vom Breiten Luch in Hohenschönhausen zu einem Theatertag im Nachbarschaftshaus eingeladen. In einer Vormittagsveranstaltung und einer Aufführung am Nachmittag überzeugten sie beim Spiel des bis ins 12. Jahrhundert zurück nachweisbaren Märchens mit ihrem komödiantischen Vermögen. Dabei kam auch ihr musikalisches Talent nicht zu kurz. Unter der Leitung der Musiklehrerin Frau Ockert und der Klassenlehrerin Frau Adling stellten die Schüler und Schülerinnen die Tiere auf Wanderschaft mit ihren unterschiedlichen Charakteren zur Freude der Zuschauer eindrucksvoll dar.

In mühevoller Probenarbeit wurde das Stück zuvor im Schulprojekt einstudiert und die Requisiten und Kostüme angefertigt. Eifrig wurden neue Instrumente erlernt und Musik- und Tanzstücke eingeübt. Ihren Lernerfolg und Ihren Spaß am Schauspiel krönten die Kinder nun mit den Aufführungen vor dutzenden Zuschauern. Allen Mitwirkenden ein großes Dankeschön und viel Erfolg bei ihren weiteren Auftritten.





Dem Thema Alleinerziehende wurde auch 2017 Fachtag gewidmet

Am 08. November fand der Fachtag "Alleinerziehend in Lichtenberg - Situation, Bedarfe, Perspektiven?" statt. Die Veranstaltung im Nachbarschaftshaus wurde vom Verein für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V. (VaV) zusammen mit der AG Netzwerk Alleinerziehende Berlin Lichtenberg, in Kooperation mit dem Bezirk Lichtenberg organisiert und von Michael Kargus (Lebensmut e.V.) moderiert.
Nachdem 2016 mit dem ersten Fachtag das Thema Alleinerziehende in Lichtenberg in den Fokus gerückt wurde, war das Ziel dieses Fachtages nun, den Prozess zusammen mit sozialpädagogischen Fachkräften sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft weiter voranzutreiben.
Im Anschluss an das Grußwort von Gastgeberin Evelyn Ulrich, Geschäftsführerin des VaV, folgte das Auftaktreferat von Barbara König, Staatssekretärin für Pflege, Frauen und Gleichstellung im Senat. Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Lichtenberg, Michael Grunst, sowie die Bezirksstadträtin für Familie, Jugend, Gesundheit und Bürgerdienste, Katrin Framke, hielten Impulsreferate zu den Themen "Alleinerziehende im Bezirk Lichtenberg - eine Herausforderung für den gesamten Bezirk" bzw. "Gesundheit von Alleinerziehenden - Was wissen wir und was kann kommunale Gesundheitsförderung leisten?".
Nach Ausschnitten des neuen Imagefilms zum Thema "Alleinerziehend in Lichtenberg" folgte der Fachvortrag "Gesundheitsförderung für Alleinerziehende" von Margarete Müller (SHIA e.V.).

Im zweiten Teil des Tages standen Erfahrungsaustausch und Diskussion der Teilnehmer*innen zu sechs Schwerpunktthemen an. Darunter "Alleinerziehend - Ein schlechtes Einstellungskriterium!?", "Was geht, Mama!? Alleinerziehend mit Jugendlichen" oder "Getrennt und kompetent - Perspektiven getrennt erziehender Väter". Abgerundet wurde der Fachtag mit der Präsentation der Ergebnisse aus den Themen-Räumen und der Diskussion im Plenum. Dabei wurden vielfältige Ergebnisse sichtbar, aber auch deutlich, dass noch mehr von Politik, Unternehmen und Zivilgesellschaft unternommen werden muss, um lösungsorientiert die Thematik Alleinerziehende zu meistern.





VaV-Mitgliederversammlung blickt auf erfolgreiches Jahr 2016 zurück und bestätigt Strategieprogramm
Am 09. Oktober 2017 fand die Mitgliederversammlung des Vereins für ambulante Versorgung Hohenschönhausen e.V. statt. Diese schloss das Geschäftsjahr 2016 mit einer positiven Bilanz ab und beriet und beschloss gleichzeitig die Aufgaben für 2017. Im Jahresbericht stand die würdige Begehung des 25. Jahrestages des Vereins 2016 im Mittelpunkt. Weitere Schwerpunkte des Jahresberichtes waren die Möglichkeiten der Ausbildung und beruflichen Entwicklung im Verein, die Entwicklung von eigenen Nachwuchskräften, der Verein als familienfreundlicher Arbeitgeber. Selbstverständlich berichteten die Projekte von Höhepunkten, aber auch von Schwierigkeiten, die sie zu überwinden hatten.
Die Vorstandsvorsitzende Christina Emmrich führte durch die einzelnen Tagesordnungspunkte und fand unter den anwesenden Mitgliedern und Gästen vor allem Zustimmung zu den Schwerpunkten der Berichterstattung. Ausführlich erklärte Geschäftsführerin Evelyn Ulrich die Bilanz, die die erfolgreiche Arbeit mit Zahlen unterlegte.
Der detaillierte Geschäftsbericht wurde ebenso einstimmig beschlossen wie die Bilanz und die Entlastung des Vorstandes, der weiterhin im Amt bleibt. Fragen kamen besonders auf, als Geschäftsführerin Evelyn Ulrich über die Projekte und Initiativen des Strategieprogramms sprach. Als Erfolg wertete sie, dass die Koordination der Stadtteilarbeit auch künftig in den Händen des VaV liegen wird und somit Verantwortung und Anspruch bedeuten. Auch das Thema Alleinerziehende wird mit einer Fachtagung fortgeschrieben. Inzwischen konnte der VaV ein Bündnis initiieren und wird als Partner zu diesem Thema im Bezirksamt geschätzt.
Für die Mitarbeiter*innen wird die bereits abgeschlossenen Überarbeitung und Einführung des vereinseigenen Vergütungssystems ab 01. Oktober 2017 von besonderer Bedeutung sein, durch das nun Funktionszulagen gesichert sind. Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin nahmen die Gelegenheit wahr und dankten den Mitarbeiter*innen für ihre zuverlässige und engagierte Arbeit und den rund 100 Ehrenamtlichen – darunter viele Mitglieder des Vereins – für ihre großartige Einsatzbereitschaft.